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Juniorhelfer

Damit sich Kinder in Notsituationen frühzeitig untereinander helfen können, ist es wichtig, dass sie bereits im Grundschulalter einfache Erste Hilfe-Maßnahmen kennenlernen. Es ist notwendig, dass sie ein Bewusstsein für Gefahren entwickeln, um Verletzungen zu vermeiden und ihre Sicherheit zu erhöhen.

Erste Hilfe-Themen in der Grundschule bieten die Möglichkeit für nachhaltiges Lernen, das in vielen bedeutenden Kompetenzbereichen bei Schüler*innen zu positiven Effekten führt; so fördert es beispielsweise Zivilcourage und Selbstbewusstsein der Kinder. Eine Heranführung an die Erste Hilfe in der Grundschule kann die Entstehung von Hemmschwellen bei Hilfeleistungen frühzeitig verhindern.

Kinder werden spielerisch an die Erste Hilfe herangeführt.

Ziele des Projekts „Juniorhelfer“

Das JRK will mit dem Projekt „Juniorhelfer“

  • Grundschullehrer/-innen zur Umsetzung von Erste Hilfe-Themen in ihrem Unterricht ermutigen und befähigen
  • Grundschulkinder mit Erste Hilfe-Maßnahmen vertraut machen
  • Hemmschwellen abbauen, Erste Hilfe zu leisten
  • Zur Entwicklung von Gefahrenbewusstsein beitragen, um Verletzungen zu vermeiden und die Sicherheit zu erhöhen
  • Junge Menschen innerhalb und außerhalb des JRK sowie die breite Öffentlichkeit für das Thema Erste Hilfe sensibilisieren

Das JRK arbeitet mit vielen Schulen zusammen, um Kinder an Erste Hilfe-Inhalte heranzuführen.

Unser Angebot als Kreisverband

In einer Projektwoche der Grundschule Villigst lernen schon die Kleinsten, wie man sich im Notfall richtig verhält.

Wir bilden Lehrkräfte in einer eintägigen Fortbildung zu Juniorhelfer-Trainer*innen aus. Auf dieser Schulung erhalten Sie sowohl das nötige Wissen als auch sorgfältig ausgearbeitete Unterrichtsmaterialien, um die Themen Unfallverhütung und Erste Hilfe im Schulalltag zu verankern. Auch über die Fortbildung hinaus beraten und begleiten wir Sie bei der Einrichtung eines Juniorhelfer-Programms, vernetzen Sie mit anderen Schulen und Ortsvereinen und bieten spannende Zusatzaktionen. Dazu gehören beispielsweise Besichtigungen von Rettungsfahrzeugen oder die Organisation und Begleitung von Projektwochen. 

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich gerne bei uns. Gerne beraten wir Sie zu Ihren Möglichkeiten vor Ort.

FAQ: Das Wichtigste im Überblick

  • Wer sind Juniorhelfer*innen?

    Juniorhelfer*innen sind Grundschüler*innen, die an Unfallverhütung und ausgewählte Inhalte der Ersten Hilfe herangeführt wurden. Sie wissen also schon im frühen Alter, wie man in Notfallsituationen handeln kann.

  • Warum sollte unsere Grundschule mitmachen?

    Im schlechtesten Fall kommen Menschen zum ersten Mal mit dem Thema Erste Hilfe in Kontakt, wenn sie einen Kurs für den Führerschein benötigen. Das ist jedoch viel zu spät. Zu diesem Zeitpunkt haben die meisten Menschen bereits Angst und Hemmungen, im Notfall Erste Hilfe zu leisten. Dem kann man entgegenwirken, wenn man möglichst früh anfängt, Erste Hilfe zu lernen.

  • Wer kann Juniorhelfer*in werden?

    Keine*r ist zu klein, um Helfer*in zu sein. Das Juniorhelfer-Programm richtet sich an die Klassen 1 bis 4. Auch wenn manche Themen oder Hilfeleistungen für die Kleinsten vielleicht noch zu schwer sind - im Kern geht es darum, nicht wegzusehen und Menschen zu helfen. Dafür ist niemand zu jung!

  • Welche Vorteile hat die Schule?

    Das Juniorhelfer-Programm dreht sich nicht nur um Erste Hilfe-Maßnehmen, sondern auch um Unfallverhütung. So kann ein wertvoller Beitrag zu einem sicheren Schulalltag beigetragen werden. Darüber hinaus stärkt das Programm das soziale Miteinander, da Kindern vermittelt wird, anderen Menschen zu helfen und nicht wegzusehen.

  • Was muss die Schule tun?

    Interessierte Schulen müssen 1-2 Lehrkräfte zu einer unserer eintägigen Juniorhelfer-Trainer*innen-Schulung schicken. Hier werden Sie in das Programm eingeführt und erhalten das nötige Material zur Umsetzung in Ihrer Schule. Bei der anschließenden Planung und Einführung in der Schule begleiten wir Sie natürlich.

  • Wie ist der zeitliche Ablauf / Aufwand?

    Das Juniorhelfer-Programm kann flexibel in den Schulalltag eingebunden werden. So ist es beispielsweise möglich, Themen in den Regelunterricht einfließen zu lassen oder aber eine AG zu gründen. Auch umfangreichere Projektwochen sind möglich. Hierzu beraten wir Sie gerne.

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